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fassade

der zweite teil

der fassade hat uns von sommer bis winter in atem gehalten und unser budget auf nicht unerhebliche weise strapaziert.

naja, wer schön sein will :p

es fehlen lediglich noch ein paar fensterlichten sowie die fensterbänke und ein teil der attikaverblechung, die aufgrund des frühzeitigen kälteeinbruchs nicht fertig gestellt werden konnten.

aus dem favorisierten anthrazitgrau ist schlußletztendlich ein mittelgrau geworden, da nach anbingen der schwarzen unterspannbahn deutlich wurde, das ein derart dunkles grau so nah an der straße zu mächtig wirkt.

 




9.1.11 14:57


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so fresh, so clean...

nach 3 unendlichen monaten ist das gerüst für den geputzten teil der fassade gefallen.

normalerweise sollte in der zeit auch schon die vorhangfassade mindestens angefangen sein, aber konjunkturbedingt war es nicht möglich zügig zu arbeiten bzw. firmen für die sprenglerarbeiten zu finden.

die attika-verblechung wurde aus diesem grund komplett selbst erstellt. zum glück wurden wir in die arbeiten eingeführt und hatten eine abkantbank zur verfügung.

da auch nicht einfach wie bei jedem normalen bauvorhaben vorgegangen wurde, sondern konsequent sichtbare schrauben und befestigungen vermieden wurden, hat sich die sache seeehr lange hin gezogen. aber die interne bauleitung wollte einfach nicht normal :P

IMG_1766[1]

als material für die attikaverblechung wurde schwarz eingefärbtes zinkblech verwendet.

die entscheidung für dieses material war ein ziemliches theater.
die interne bauleitung wollte unbedingt schnöde alufensterbänke. die künstlerische leitung *hust* konnte sich damit aber nie abfinden. selbst die filigrane ausführung mit 2cm tropfkante hat unförmige und damit unakzeptable endstücke.

einen tag vor bestellung der fensterbänke hat sich die künstlerische leitung nach einer schlaflosen nacht entschieden die bestellung der fensterbänke zu canceln und nach alternativen umzusehen. naturstein fiel aufgrund der unvereinbarkeit mit der geplanten vorhangfassade von vornherein aus dem rennen.

nach rücksprache mit dem architekten und der externen bauleitung aus solidarität (oder so) stand die entscheidung in form von zink bzw. anthra-zink fest.

(fairerweise muß man dazusagen, daß diese entscheidungsschwierigkeiten die fertigstellung der fassadenarbeiten um geschätzte 6 wochen zurückwarfen :D )

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(verkleidung des traufkastens, der nach anfangs nichtgeplantem wdvs nun etwas tiefer als der rest der fassade liegt)

IMG_1756[1]



 

ebenfalls schlaflose nächte bereitete die richtige auswahl des putzes. die künstlerische leitung (und die bauleitung aus solidarität) bestand auf eine sehr feinen struktur, die interne bauleitung und erfahrene leute aus der praxis warnten hingegen vor unschöner struktur, besonders im streiflicht. die faselten irgendwas von wegen mindestens 2mm sonst wird man nicht froh und so.

nach diversen musterplatten (der systemanbieter des wdvs fiel aufgrund sehr grobem und unschönen 1mm-putzes aus dem rennen, ebenso wie die alternative eines mineralischen filzputzes der auf dem mit schaum geklebten system keine zulassung hat) fiel die wahl auf einen 1mm silikonharzputz (tendenz eher 0,5 mm) eines anderen internationalen unternehmens.

natürlich bewahrheiteten sich die befürchtungen der 1mm-skeptiker, aber nicht in dem maße wie behauptet und meiner bescheidenen meinung nach kann man (bzw. ich) gut mit dem ergebnis leben, auch wenn es für eine halbe stunde am tag aussieht als hätten wir noch nie eine kelle zum verreiben gesehen :D. wenn die sonne scheint, wohlgemerkt.

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IMG_1747[1]



ansonsten bin ich mit der optik der fassade sehr zufrieden.

es sieht alles sehr clean und puristisch aus, auch gerade durch den nicht 100%ig perfekten putz und die sehr filigrane attikaverblechung. der putz wird m.E. auch später einen sehr schönen kontrast mit den großformatigen glatten platten der vorhangfassade bilden. aber dazu dann nächstes jahr mehr...

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im übrigen: die fertigen laibungsplatten würde ich im außenbereich nicht wieder nehmen. schon deshalb, weil es diese noch nicht mal in 3m länge gibt, was im modernen hausbau eigentlich ein witz ist.
zwar kann man diese mittels verbindern zusammenstecken, besonders genau funktioniert das aber nicht.

folglich mußten wir den sturz des 3metrigen wohnzimmerfensters nachträglich eingagen und putzen. auch andere laibungen haben noch die ein oder andere macke, aber das guckt sich mit der zeit weg...


 

10.11.09 18:50


wdvs

war ja ursprünglich nicht geplant. da ein vernünftiger unterputz aber auch geld kostet, von uns, im gegensatz zur dämmung, nicht selbst ausführbar ist und wenn, dann nur mit großer mühe, war ein wdvs die schnellere und leichtere alternative. zzgl. rissüberbrückender und natürlich wärmedämmender eigenschaften.

außerdem hat die vorhangfassade des vorderen baukörpers ja auch eine gewisse aufbauhöhe, so daß wir nun die laibungstiefen der fenster von vorhang- und putzfassade in etwa gleich tief gestalten können.

plus, die anschlagleisten der grässlichen rollläden (für mehr hats ja leider nicht gereicht) können gut hinter dem wdvs versteckt werden emotion

 

die vorhangfassade wird nun i.ü. doch nicht aus cor-ten-stahl
sondern vorraussichtlich aus diesem material hergestellt.

alle freuen sich natürlich, nur ich ziehe ein langes gesicht. aber cor-ten hat sich in der feinkalkulation preislich verdoppelt, wiegt dazu 48kg/m² und lässt sich schlecht bearbeiten, wenn ein maß doch mal nicht so stimmen sollte.
ein fachbetrieb wäre also nötig gewesen, was die kosten nochmal in die höhe getrieben hätte.

jetzt wirds also kein rost, sondern ein fröhliches, möglichst dunkles grau :]

 

abschließend noch einige bilder von qju:

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diese 200m² hat zu 95% eine person in kürzester zeit gedämmt. dank klebetechnik mit schaum und fixierwinkel absolut leicht und rationell zu verarbeiten. wenn die platten aus der selben charge kommen *hust*

22.6.09 18:46


100m²

cor-ten-stahl kostet 2000 euro netto zzgl. bearbeitung durch den schlosser wie abkantungen und bohrlöcher.

100 m² faserzementplatten von einem lokalen anbieter kostet weit mehr als das doppelte.

somit fällt die entscheidung leicht, welches material als fassadenverkleidung für den straßenseitigen baukörper in frage käme. zumal cor-ten-stahl mein eindeutiger favorit ist.

so kann man sich die rostige sache ungefähr vorstellen. nur daß die 2,50 x 1,25 metrigen platten vertikal ohne versatz und mit schattenfuge an die fassade gehangen werden sollten.

jetzt heißt es erstmal überzeugungsarbeit zu leisten. ich hoffe, meine bessere hälfte hat gegen rost nicht die gleiche antipathie wie gegen sichtbeton :D (und die nachbarschaft würde es hoffentlich verkraften).
4.7.08 19:06


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